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Dithmarscher Jakobsweg – Treffen der anliegenden Kirchengemeinden in Windbergen

Treffen-1Zum ersten Male waren die Vertreter der Kirchengemeinden, die am Rande des Dithmarscher Jakobswegs liegen, zu einem Gedankenaustausch in das Pilgerzentrum Windbergen eingeladen. Leider konnten nicht alle Gemeinden eine/n Vertreter/in schicken, aber die Anwesenden tauschten sich sehr intensiv aus.

Jan Rambke begrüßte die Gäste als Vorsitzender des Kirchengemeinderates von Windbergen-Gudendorf, Pastor Dr. Dieter Stein schloss mit einer kleinen Andacht an und anschließend erläuterte Wolfgang Mohr kurz die Entstehungsgeschichte des Pilgerweges. Danach begann der Gedankenaustausch. Es wurde darum gebeten, dass jede Kirchengemeinde sein Teilstück in regelmäßigen Abständen abgeht, um die Wegzeiger – die Jakobsmuschel – zu überprüfen. Falls an unterschiedlichen Stellen nachgebessert werden muss, sollte man den Arbeitskreis „Dithmarscher Jakobsweg“ verständigen.

Gleichzeitig wurde vorgeschlagen, an den Kirchen größere Schilder aufzustellen, um auf den Pilgerweg aufmerksam zu machen und gleichzeitig den weiteren Weg zu erklären. DieTourist/innen, die nach Dithmarschen kommen, müssen in geeigneter Weise darauf hingewiesen, dass die gelbe Muschel auf blauem Grund der Wegweiser zum nächsten Standort ist; darum will sich der Arbeitskreis kümmern.Treffen-A-1

Auf die Frage, wie eine Pilgerunterkunft aussehen muss, konnte in der Hinsicht beantwortet werden, dass die Pilger/innen ganz genügsam sind. Es kann das Fremdenzimmer mit Frühstück sein, aber auch die Übernachtung im Gemeindehaus auf Iso-Matten oder in der nahe gelegenen Turnhalle mit Duschen oder direkt in der Kirche auf den Bänken. Dies kann man meistens mit den Pilger/innen im Vorfeld besprechen, da sie sich fast immer rechtzeitig um die Unterkunft kümmern. Falls es einmal anders kommen sollte, wird man mit Sicherheit auch eine Lösung finden, schließlich sind wir in Dithmarschen.

Zum Schluss stellte Hans-Werner Hoppe den Freifunk für alle Kirchen – in Windbergen funktioniert es schon – auf dem Weg vor. Dazu konnte abschließend noch kein Votum getroffen werden. Auf jeden Fall waren sich alle Teilnehmer/innen am Ende einig, dass ein solches Treffen regelmäßig stattfinden sollte. Der Arbeitskreis wird wieder einladen.

Die nächste Veranstaltung in Windbergen wird ein Vortrag von Pastor Björn Ströh aus Lunden sein „Erlebnisse auf dem Olavsweg“ am 01.04. um 19.00 Uhr im Gemeindehaus.

Prozession an Palmarum

Gottesdienst1In diesem Jahr sollte am Palmsonntag die Eselsprozession in Gudendorf stattfinden. Leider war es diesmal nicht möglich einen Esel oder ein anderes angemessenes Reittier zu finden. Die Tradition der Eselprozession blieb aber erhalten. Kurzerhand entschied sich Pastorin Maike Engelkes dennoch eine Prozession mit den Konfirmand/innen durchzuführen. Um 09.40 traf sich die Konfirmandengruppe mit der Pastorin im Wendehammer des Eescher Weges in Gudendorf. Nun ging es singend in Richtung „Dörpshus“. Mit der Pastorin vorweg ging es der wartenden Gemeinde entgegen, die an der Ecke Schulstraße/Eescher Weg wartete. Gemeinsam wurde dort das Lied „Schalom chaverim“ angestimmt. Danach forderte Maike Engelkes auf, den Weg nach Jerusalem – ins „Dörpshus“ – fortzusetzen.

So setzte sich die Prozession in Gang, auf in das provisorische Gotteshaus. Der nun folgende Gottesdienst war von den Konfirmand/innen mit Unterstützung der Pastorin geplant worden. Er wurde aber ganz ohne weitere Hilfe durchgeführt. Die Konfirmand/innen machten das ganz prima, von der Begrüßung über die Gebete, die Predigt bis zum Schlusssegen. Es war ein gelungener Gottesdienst, dabei stellten sich die Konfirmanden der Gemeinde vor. Konfi-Gruppe

Unsere Pastorin Maike Engelkes kann auf diese Leistung der Gruppe stolz sein. Nun geht es am Gründonnerstag beim Agape-Mahl in der Kirche in Windbergen weiter.